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Dasselbe
taten die Strafaktionen der kirchenstaatlichen Exekutive.
Kaspar del Bufalo überzog mit seinen Missionaren das ganze
Gebiet mit einem Netz von Missionshäusern und mit regelmäßigen
Gemeindemissionen. So legte er den Grund, auf dem seine Begegnungen
mit den Briganten zu ihrer Versöhnung und Resozialisierung
führten.
Die Verantwortlichen für das Kirchenheer waren nicht weniger
schwer von der Gangbarkeit und Richtigkeit dieses Versöhnungsweges
zu überzeugen als die Briganten.
Die Entstehung der
Deutschen Provinz
Die Missionare vom Kostbaren Blut kamen 1838 ins Elsaß, in
die Schweiz und nach Liechtenstein. Von da aus begleiteten sie die
deutschsprachigen Auswanderer nach Amerika.
Die Niederlassungen in Schellenberg (Fürstentum
Liechtenstein), in Feldkirch (Österreich) und in Lindenberg
und Maria Baumgärtle (Deutschland), wurden 1922
zur Deutschen
Provinz erhoben.
Das starke Wachstum der Gemeinschaft in den 20- und 30-er Jahren
ermöglichte, dass 1929 die ersten Missionare nach Brasilien
gingen; 10 Jahre später übernahmen sie die Leitung des
Iberischen Vikariates, das 1986 eigenständige Provinz wurde.
Der Zweite Weltkrieg setzte diesem Wachstum ein jähes Ende.
Nur mühsam fanden die zerstreuten Missionare wieder zusammen.
1993 wurde das Polnische
Vikariat errichtet. Dieses hat im Jahr 2000 auch die
Verantwortung über die 1988 errichtete Kroatische Delegation
übernommen. Am 01. Mai 2005 wurde die Polnische Provinz errichtet.
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