Missionare vom Kostbaren Blut - Deutsche Provinz  
Daten und Fakten: Mitgliederstand, Provinzen und Vikariate, unsere Gemeinschaft
Unser Ordensgründer
Ordensgründerin der  Anbeterinnen des Blutes Christi
Unsere Spiritualität
Unsere Ziele
Unsere Aufgaben
Unsere Niederlassungen
Zeitschriften und Bücher
Seelsorge, Exerzitien, Pilgerfahrten, Veranstaltungen
Gruppen, die unser Anliegen mittragen
Interessante Links
Adressen und Impressum

Woher kommen wir?

Wandteppich Kaspar del Bufalo, Entwurf Sr. Antonio Maria Thurnher CPS

Gründung der Missionare vom Kostbaren Blut
Die Missionare vom Kostbaren Blut wurden an Mariä Himmelfahrt 1815 in San Felice bei Giano dell' Umbria von Kaspar del Bufalo gegründet.

Ziel war die Erneuerung des Glaubens nach den Zerstörungen der napoleonischen Epoche.
Es war eine unruhige Zeit für den damaligen Kirchenstaat.
Die neuen Ideen aus der Französischen Revolution trugen noch viele Kinderkrankheiten in sich.
Das Brigantentum - eine Mischung von Mafia und Terrorismus - war eine schlimme Plage: Schutzgelderpressung, Menschenraub und Mord versetzten die ganze Gegend in Schrecken.

Die Briganten versetzen die ganze Gegend in Schrecken!Dasselbe taten die Strafaktionen der kirchenstaatlichen Exekutive.
Kaspar del Bufalo überzog mit seinen Missionaren das ganze Gebiet mit einem Netz von Missionshäusern und mit regelmäßigen Gemeindemissionen. So legte er den Grund, auf dem seine Begegnungen mit den Briganten zu ihrer Versöhnung und Resozialisierung führten.
Die Verantwortlichen für das Kirchenheer waren nicht weniger schwer von der Gangbarkeit und Richtigkeit dieses Versöhnungsweges zu überzeugen als die Briganten.

Die Entstehung der Deutschen Provinz
Die Missionare vom Kostbaren Blut kamen 1838 ins Elsaß, in die Schweiz und nach Liechtenstein. Von da aus begleiteten sie die deutschsprachigen Auswanderer nach Amerika.

Die Niederlassungen in Schellenberg (Fürstentum Liechtenstein), in Feldkirch (Österreich) und in Lindenberg und Maria Baumgärtle (Deutschland), wurden 1922 zur Deutschen Provinz erhoben.
Das starke Wachstum der Gemeinschaft in den 20- und 30-er Jahren ermöglichte, dass 1929 die ersten Missionare nach Brasilien gingen; 10 Jahre später übernahmen sie die Leitung des Iberischen Vikariates, das 1986 eigenständige Provinz wurde.
Der Zweite Weltkrieg setzte diesem Wachstum ein jähes Ende. Nur mühsam fanden die zerstreuten Missionare wieder zusammen.
1993 wurde das Polnische Vikariat errichtet. Dieses hat im Jahr 2000 auch die Verantwortung über die 1988 errichtete Kroatische Delegation übernommen. Am 01. Mai 2005 wurde die Polnische Provinz errichtet.

 

 
Zur Startseite