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Erstmalig fand die Jahresversammlung des Brasilianischen Vikariates im neuen Seminar in Ananindeua nahe der Amaozonasmündung statt. Eine höchst internationale Gemeinschaft – zwei Deutsche, zwei Österreicher, zwei Spanier, ein Guatemalteke und erstmals zwei Brasilianer – nahmen daran teil.

Die Missionare des Brasilianischen Vikariates im Innenhof des Seminars
Mit dabei war auch P. Ferdinand Zech, der Provinzial der Deutschen Provinz, zu der das Vikariat gehört. Neben den fälligen Berichten und der Planung für das kommende Jahr stand die Wahl der neuen Vikariatsleitung auf der Tagesordnung.
P. Andoni Ledesma Sanchez wurde für weitere vier Jahre zum Vikariatsleiter gewählt. Ihm stehen als Räte P. Michael Rohde, P. Antonio Arcelino Magalhães und P. Fritz Tschol zur Seite.
Das neue Seminar füllt sich. Ein halbes Dutzend junge Männer sind in verschiedenen Stadien der Ausbildung – beim Erwerb der Studienberechtigungsprüfung, im Probandat, im Studium der Theologie. Für das kommende Studienjahr sind bereits vier weitere Kandidaten angemeldet. Erstmals befinden sich darunter auch Bruderkandidaten. Dass sich unser Seminar füllt und dass unser Vikariat in den kommenden Jahren zunehmend brasilianisch wird, ist Grund zu großer Freude und Hoffnung.

Ausbildungsleiter P. Michael Rohde
Die drei Mitbrüder, die in der Casa Albertini in Ananindeua leben, sind darüber hinaus im Bereich von Exerzitien und Gemeindemission und mit vielen Aushilfen vor Ort tätig.

P. Josef Gruber und P. Arcelino Magalhães
Die zweite Niederlassung befindet sich in Altamira. Dort leben fünf Mitbrüder, die in der Pfarrei Perpetuo Socorro, ihren 9 Kapellen und ihren 35 Gemeinde im Hinterland (auf der anderen Seite des Xingu), als Generalvikar der Xingu-Prälatur sowie in der Sozial- und Gefangenenpastoral tätig sind.

P. Fritz Satzger, Pfarrer von Perpetuo Socorro
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